Die Mütter des Grundgesetzes

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

Dieses Thema behandelt derzeit eine Ausstellung im alten Reinfelder Rathaus. Eine aktive bürgerliche und auch sozialistische Frauenbewegung hatte durch gemeinsame Aktionen, wie Versammlungen, Petitionen und Flugblätter dazu geführt, dass der Rat der Volksbeauftragten am 12.11.1918 das Frauenwahlrecht eingeführt hatte.

Während des 2. Weltkrieges übernahmen Frauen die sogenannten „Männerarbeiten“. Und damit ging es weiter in Richtung Gleichstellung, Forderungen nach Gleichberechtigung entstanden.

Vier Frauen haben durch ihr Engagement, ihren Mut und ihren Einsatz dafür gesorgt, dass die Gleichberechtigung im Grundgesetz verankert wurde. Dabei handelt es sich um die Netzwerkerin, Helene Weber, 1881 – 1962, die Texterin, Elisabeth Selbert, 1896 – 1986, die Umsetzerin, Frieda (Friederike) Nadig, 1897 – 1970, die Unbequeme, Helene Wessel, 1898 – 1969.

Die Besucher des alten Rathauses haben im Foyer die Möglichkeit, sich durch die 17 Schautafeln einen großartigen geschichtlichen Überblick zu verschaffen. Die Ausstellung ist vom 11.06. bis zum 09.07.2019 während der Öffnungszeiten des Rathauses anzuschauen. Sie wurde vom Landesfrauenrat Schleswig-Holstein ausgeliehen.