Reinfeld ist weiterhin „Fairtrade-Stadt“

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Die Stadt Reinfeld  erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns Kampagne und trägt für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade-Stadt. Diese Auszeichnung wurde erstmalig im Jahr 2017 durch TransFair e.V. verliehen. Seitdem baut die Kommune ihr Engagement weiter aus. Bürgermeister Heiko Gerstmann freut sich über die Verlängerung des Titels: „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes  Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Reinfeld. Lokale Akteure insbesondere aus der Ortsgruppe Bündnis 90 Die Grünen, die Kirchengemeinde  und die Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“

Vor zwei Jahren erhielt Reinfeld  von dem gemeinnützigen Verein TransFair e.V. erstmalig  auf dem Neujahrsempfang der Stadt die Auszeichnung für ihr Engagement zum fairen Handel, für die sie nachweislich fünf Kriterien erfüllen musste. Bürgermeister Gerstmann  bevorzugt  fair gehandelten Kaffee und hat  die Unterstützung des fairen Handels in einem Ratsbeschluss festgeschrieben, eine private Steuerungsgruppe koordiniert alle Aktivitäten, in Geschäften und gastronomischen Betrieben werden Produkte aus fairem Handel angeboten und die lokalen Medien berichten über die Aktivitäten vor Ort. Hier hat sich ein wertvoller Gedanke fest in den Köpfen der Bürgergemeinschaft etabliert, ist also nicht von oben aus der Politik aufgesetzt. Das ist ein schönes Beispiel von Bürgerengagement.
Unter dem Motto „global denken, lokal handeln“ leisten die örtlichen Aktiven mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag.
Reinfeld  ist eine von über 650 Fairtrade-Towns in Deutschland. Und eine von 25 Gemeinden in ganz Schleswig-Holstein. Das globale Netzwerk der Fairtrade-Towns umfasst über 2.000 Fairtrade-Towns in insgesamt 36 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon. Weiter Informationen zur Fairtrade-Towns Kampagne finden Sie unter www.fairtrade-towns.de